Bildung — ein Menschenrecht: GLOBArt Academy 2006 by GlobArt

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"Bildung ist das, was once die meisten empfangen, viele weitergeben und wenige haben", konstatierte gewohnt scharfzüngig Karl Kraus. used to be bedeutet Bildung? Wie grenzt sie sich von Wissen ab? Ist Bildung ein Menschenrecht, ein Privileg, eine Pflicht? used to be benötigt Bildung – Raum, Nähe, Kreativität? Wie gelingt es, möglichst vielen jungen Menschen Bildung zu vermitteln, welche Aufgaben können hier Wirtschaft und Kunst wahrnehmen und tun sie es auch? Wenn Wissen Macht ist, used to be ist Bildung? Wohin entwickelte sich eine Gesellschaft, die auf Bildung verzichtet? Diesen brennenden Fragen stellten sich Wissenschaftler und Künstler bei der GLOBArt Academy 2006, die sich dem Thema "Bildung – ein Menschenrecht" widmete.

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Doch wir haben noch eine andere, eine „aduale“ Beziehung zur Wirklichkeit. Sie ist uns in gewisser Weise viel näher, da intimer, aber wir können nicht so einfach darüber sprechen, weil wir sie spontan „erleben“, anstatt ihr äußerlich begegnen. Es ist ein Zustand des „dunklen Bewusstseins“, und doch weder „Zustand“ noch eine Qualität des „Seins“, mehr unterschiedliche Töne des „Wandeln“, was wir nicht mehr in Begriffen und Substantiven, sondern nur in Verben ausdrücken können: fühlen, spüren,…wirken, lieben, leben, …inspiriert werden, ahnen…und allgemeiner: glauben, vertrauen…Wirklichkeit wird hier erlebt als offener Kosmos, der nur Beziehungen, aber keine Substanz kennt.

Jedes Leben ist eine fragile, zerbrechliche Sache. Und folglich etwas, das unsere Sorgfalt braucht. Aber spielt die Sensitivität und Sorgfalt gegenüber dem Leben für unsere Bildungssysteme heute noch eine Rolle? Ist „Leben“ für unsere Lehrinhalte, unserer Organisation von Bildung und unsere Bildungspraktiken noch ein relevantes Thema? 46 Kann man leben lernen? Sorgen wir uns in unseren Bildungsstätten noch um den Ereignischarakter des Lebendigen, der es uns vergönnt, Strukturen, aus denen heraus wir geboren sind, in denen wir leben und die wir zeitlebens selbst vollziehen, in unserem Leben überarbeiten, re-konstruieren und womöglich sogar regenerieren zu können?

Was lernen wir aus den hier nur oberflächlich skizzierten Überlegungen? Bildung umfasst mehr als das explizite pragmatische Wissen, das aus der Vorstellung der Wirklichkeit als Realität abgeleitet ist. Dieses Wissen deckt sich im Wesentlichen mit dem, was wir auch Verfügungswissen nennen. Es ist ein Wissen, das auf praktische Anwendung zielt und auch ein Grundlagenwissen einschließt, das für die ins Auge gefasste Anwendung als Basis erarbeitet werden muss. Dieses Verfügungswissen muss jedoch dringend durch ein Orientierungswissen erweitert werden, das unabhängig von möglichen Anwendungen der expliziten Einsicht und dann auch der impliziten mystischen Einsicht, dem „innensehen“ oder, dem Gedanklichen einen Schritt näher, der Intuition und einer Inspiration folgt.

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